Berichte aus dem Fachbereich
Talentförderung unter außergewöhnlichen Vorzeichen
Erfolge bei der Internationalen Biologieolympiade
Grund zur Freude gab es dieser Tage in der Fachschaft Biologie: Alina Ampferl und Pascal Kunik aus dem Biologie-Leistungskurs des Fachbereichsleiters, Studiendirektor Richard Knapp, haben sehr erfolgreich an der Internationalen Biologieolympiade teilgenommen und erhielten von ihrem Kursleiter, der diesen Wettbewerb im Auftrag des HKM auch für ganz Hessen betreut, ihre Auszeichnungen.
Die kleine Ehrung in der Schule musste – geschuldet den Corona-Bedingungen – im Rahmen des Kursunterrichts stattfinden und hatte dennoch eine ganz besondere Note: Mitschülerin Leonie Orth und Mitschüler Norman Csavajda befanden sich in Quarantäne und waren dem Unterricht per Video-Plattform zugeschaltet. So konnten sie an diesem Tag nicht nur den Unterricht verfolgen und sich auch daran beteiligen, sondern nutzten die Gelegenheit, um ihren erfolgreichen Kurskolleginnen und -kollegen auf diese Art herzlich zu gratulieren.
Foto: von links nach rechts: Alina Ampferl, Schülerinnen und Schüler aus dem Biologie-LK im Präsenzunterricht, Leonie Orth, Norman Csavajda und Pascal Kunik
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Am Puls der Zeit: Forschung in der Wasserstofftechnologie
Tim Günther (Q2) nahm als einer von 16 besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern aus Südhessen an dem einwöchigen "Erfinderlabor Elektromobilität - Brennstoffzellen" teil.
Die Hürde war hoch, schließlich gab es 178 Bewerber(innen) für die begehrten Laborplätze. Auf Grund seiner besonderen schulischen und außerschulischen Leistungen im MINT-Bereich konnte sich Tim Günther aber schließlich über eine Zusage für einen Platz im Teilnehmerfeld für das Forschungsseminar an der Hochschule Rhein-Main freuen. In einer Vierergruppe hatte er die Aufgabe, die Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff als Energieträger in einem Pufferspeichersystem zu untersuchen. Solche Systeme sind unabdingbarer Bestandteil der Nutzung von Wind- und Solarenergie, da diese ja nicht immer zur Verfügung stehen.
Die gewonnenen Erkenntnisse wurden dann bei der feierlichen Abschlussveranstaltung vor einem großen Publikum aus Schulen und Vertretern von Hochschule und Politik präsentiert (s. Foto).
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MINT-Messe im hessischen Landtag:
Klasse 7b gewinnt den Preis der Jury
Schülergruppen aus ganz Hessen trafen sich am 28. November im Hessischen Landtag zur alljährlich dort stattfindenden MINT-Messe der Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT. Im Rahmen der Messe wurden die Preise des P&G-MINT-Awards verliehen, der Projekte auszeichnet, die eine besondere Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik bei den Schülern hervorrufen.
Die Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Michelstadt stellten ihr internationales Projekt zur Bestimmung des Erdumfangs mit Enthusiasmus den Juroren, Landtagsabgeordneten und Messebesuchern vor und wurden dafür belohnt.
GENE DRIVES: Der Turbo für die Verbreitung von Genen
HORIZONTE-Vortrag von Prof. Dr. Viktor Stein über ein gentechnisches Verfahren mit enormem Potential - und hohen Risiken
Gene Drives sind synthetische genetische Einheiten, die die genetische Manipulation ganzer Populationen ermöglichen. Mit diesem System, das die "Genschere" CRISPR/CAS benutzt, wird die Verbreitung von Genen über die Mendelschen Regeln außer Kraft gesetzt. An ihre Stelle tritt ein Mechanismus, der ein bestimmtes, in wenige Individuen eingebrachtes Gen binnen weniger Generationen in der gesamten Population verbreitet. Auch die Auslöschung ganzer Populationen ist damit möglich. Bei Insekten funktioniert das im Labor bereits zuverlässig.
Prof. Dr. Viktor Stein vom FB Biologie der TU Darmstadt wird in seinem Vortrag am
Mittwoch, 23. Oktober 2019 um 19.00 im Multiraum
das Verfahren vorstellen und Chancen und Risiken verständlich machen. Der Vortrag in Kooperation mit der Odenwald-Akademie ist öffentlich, der Eintritt ist frei.
MINT-Event 2019 - Ein Tag im Zeichen der Naturwissenschaften
Experimentieren, Tüfteln, Staunen, Lachen und Lernen – der MINT-Event 2019 machte Naturwissenschaften von allen Seiten erlebbar.

„Der einzige Unterschied zwischen spielenden Kindern und uns Physikern ist, dass wir das, was wir machen, hinterher aufschreiben müssen,“ betonte Prof. Dr. Markus Roth vom Fachbereich Physik der TU Darmstadt in seinem Vortrag über „Die Physik von StarTrek“. Dieser Vortrag war der krönende Abschluss eines begeisternden Nachmittags rund um die Naturwissenschaften - und der Satz hätte das Motto der ganzen Veranstaltung sein können.
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