Berichte aus dem Fachbereich

Gemeinsam fördern sie das Radfahren und die Bewegung an den Michelstädter und Erbacher Schulen, gemeinsam sensibilisieren sie für Umwelt- und Klimaschutz:

 

das Orgateam Schul- und Stadtradeln mit Jörg Navratil (Berufliches Schulzentrum Odenwaldkreis), Marcela Ramallo (Einhardschule), Mariusz Rutkowski (Schule am Sportpark), Ralph Langhammer, Daniel Weber (beide Gymnasium Michelstadt), Dorothea Daum (Theodor-Litt-Schule) und Jennifer Haag (Polizei Erbach).

Sie mobilisierten zur Teilnahme an vielen Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Fahrraddemo, dem Sternradeln, der Abnahme des Radsportabzeichens und zur Radcodierung der Polizei.

Getreu dem Motto: Immer weniger Elterntaxis, dafür glücklich bewegte Kinder, sollen die Aktionen das Fahrrad als Fortbewegungsmittel wieder ins Zentrum des Bewusstseins rücken. Hierzu ist auch der Ausbau der Fahrradinfrastruktur in Erbach und Michelstadt ein wichtiger Bestandteil und zugleich eine große Herausforderung für die Kommunalpolitik.

Wenn ein Absolvent auf der feierlichen Zeugnisübergabe zweimal auf die Bühne gebeten wird, dann darf davon ausgegangen werden, dass dieser Schüler neben sehr guten schulischen Leistungen auch anderweitig herausragendes Engagement vorweisen kann.

 

Bei der diesjährigen Zeugnisübergabe für die Abiturieten des Gymnasiums Michelstadt, die coronabedingt im überdachten Volksbank Atrium in Erbach stattfand, wurde Tom-Nicolas Müller aus Erbach mit der „Pierre-de Coubertin-Medaille“ ausgezeichnet. Den Dank und die Glückwünsche der HSG überbrachte der Jugendleiter der HSG Matthias Budde (rechts). Die dazugehörige Urkunde ist unterzeichnet von Prof. Heinz Zielinski, Vize-Präsident des Landessportbundes Hessen; Juliane Kuhlmann, Vorsitzende Sportjugend Hessen; Dorothea Henzler, Hessische Kultusministerin und Norbert Müller, Vorsitzender des Internationalen  Pierre-de-Coubertin-Komitees. Die Medaille und damit verbunden die Glückwünsche der Sportfachschaft des Gymnasiums Michelstadt überreicht Schulsportsportleiter Daniel Weber (links).

Dieser Schulsportpreis wird nach Kriterien des Comitees pro Schule für einen Schüler der Abschlussjahrgänge zur Verfügung gestellt, wenn sich dieser neben  überdurchschnittlichen  Leistungen im Fach Sport ebenso durch soziales Engagement und vorbildliches Verhalten hervorgetan hat.   Ein weiteres Kriterium ist der „Nachweis über ein Engagement in einem Sportverein.“ Somit unterstreicht dieser Preis den Schulterschluss zwischen Schule und Verein und damit auch die Mehrdimensionalität des Sports.

Graffiti wird zumeist mit illegalen Schmierereien oder anderen Kritzeleien in Verbindung gebracht. Das ist bedauerlich, denn es ist an den richtigen Stellen weitaus mehr als das: nämlich eine bildhafte Kunst, die das hessische Kultusministerium inzwischen als modernes Element musischer Bildung unter der Überschrift Typogra-phie (Bild und Schrift) im Curriculum der Oberstufe für das Fach Kunst aufführt.

Passend zur 2017 erfolgten Auszeichnung des Gymnasium Michelstadt als offizielle Bikeschool und Bikepool Hessen übernahm Kunstpädagogin Melanie Schimpf die Aufgabe, mit ihrem aktuellen Kunst-Leistungskurs (2019-21) die bisher tristen Betonwände des Fahrradkellers mit energiegeladenen, plakativen Graffiti-Bildern und Malereien zu gestalten. Das Großprojekt war ein passender Abschluss des zweiten Semesters. Und obwohl durch den Lockdown teilweise eingeschränkt, gingen die Schülerinnen und Schüler des Kunst-Leistungskurses mit viel Elan und Freude an jedes neue Graffiti und trafen sich auch mehrfach in den Sommerferien für ihre Projektarbeit. Sie fertigten Skizzen an, die Bilder wurden anschließend entweder per Schablone („stencil“) oder direkt auf die Wand gesprüht. Manche entschieden sich auch für Pinsel und Malfarbe, da sich der Umgang mit den Sprühdosen („cans“) als um einiges schwieriger als angenommen herausstellte.

Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper“ - ein nicht unerheblich wahrer Kern scheint in Juvenals lateinischem Ausspruch zu stecken, sofern man ihn auf den frisch gebackenen Träger des „Pierre de Coubertin-Schulsportpreises 2020“, den Sportabiturienten Michel Daum vom Gymnasium Michelstadt bezieht.

Die vom Landessportbund Hessen jetzt verliehene Medaille nebst Urkunde würdigt die in jeder Hinsicht sportlichen Leistungen des jungen Mannes aus Michelstadt.

Michel gelang es als bislang einzigem Sportler des Gymnasiums Michelstadt in allen vier unterschiedlichen im Sport-Leistungskurses geforderten praktischen Sportarten (Fußball, Leichtathletik, Schwimmen und Badminton) mit der optimalen Ausbeute von 15 Punkten die Prüfung abzuschließen.

Am Tag sechs der diesjährigen Jahrgangsturnierwoche am Gymnasium Michelstadt fanden sich zum Abschluss des einwöchigen Sportevents am Freitag, 21.2.2020 traditionell die 10. Klassen zu ihrem Hockeyturnier in der Gy-Mi-Halle ein. Dabei fand das Hockeyturnier mit regulären Hallenhockeyschlägern aus Holz auf dem großen Feld statt. Die Wahl der Geräte erfolgte aufgrund der im Unterricht stattgefundenen Thematisierung des Feld- und / oder Hallenhockeys mit den entsprechenden Techniken und Materialien.

Begleitet wurden die aktiven Spieler wie immer durch zahlreiche Mitschülerinnen und Mitschüler sowie anderen Fans, die die Spiele mit ihren Anfeuerungsrufen bereicherten.

Da in diesem Schuljahr lediglich vier 10. Klassen am GyMi unterrichtet werden, erfolgte das Ausspielen des Siegers anhand des klassischen „Jeder gegen jeden-Modus“ in einer Vierergruppe, der ein optimales Maß an Transparenz und Chancengleichheit bietet. Der jeweilige Sieger wurde dabei durch ein auf 10min begrenztes Match ermittelt.

Im Verlauf der Wettkampfspiele, die fachkundig durch Oberstufenschüler des Sport-Leistungskurses der Q4 geleitet wurden, zeigte sich zumeist ein hohes spielerisches und kämpferisches Niveau, das zur großen Freude der Organisatoren von einem hohen Maß an Fairness und sorgsamen Umgang mit dem Material begleitet wurde. Die bereitgestellten Helfer des Schulsanitätsdienstes blieben daher glücklicherweise völlig arbeitslos.

Im Turnierverlauf kristallisierte sich zunächst die technische und kämpferische Überlegenheit der Klasse 10g heraus, die sogar sämtliche Spiele mit nur 5 Spielern in Unterzahl absolvierte. Eine unnötige Niederlage kostete der 10g allerdings den Tagessieg, der daher an die ebenfalls hervorragend aufspielende Klasse 10e mit einem Punkt Vorsprung ging.

Auf den weiteren Plätzen folgten die Klasse 10d auf dem 3. Platz und die 10f auf dem 4. Platz.

Neben der Freude der Jahrgangssieger über den Wanderpokal, der im folgenden Jahr in einer Vitrine der Aula ausgestellt sein wird, beglückten kleine Süßigkeiten alle aktiven Teilnehmer und Schiedsrichter.

Jörg Lippmann / Björn Daber / Monique Andre

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