Jugend forscht 2026
v.l.n.r. Dr. Mathias Schott, Dr. Daniel Löb, Lilli Koniordos, Moritz Hoche. Foto: Dr. Philip Koniordos

Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ stellten Jungforscher aus ganz Hessen am 18. und 19. März ihre Arbeiten für den Jugend Forscht Landeswettbewerb Hessen im Konferenzzentrum des Merck-Campus in Darmstadt vor. Darunter waren auch Lilli Koniordos und Moritz Hoche vom Gymnasium Michelstadt, die sich beim Regionalwettbewerb Hessen Süd für die Teilnahme am Landesentscheid qualifiziert hatten. Nach zwei Tagen intensiver Jurygespräche und regen Austauschs unter den Teilnehmenden wurden am Abend des 19. März die Arbeiten prämiert. Moritz Hoche (Q4) errang mit seiner Arbeit „RogueLife“ den dritten Platz in der Wettbewerbskategorie „Geo- und Raumwissenschaften“. Er untersuchte durch Computersimulation, wie Gezeitenkräfte die notwendige Wärme für das Entstehen von Leben auf Planeten ohne Sonnensystem erzeugen könnten.Die Arbeit „Zölle, Chaos und Handelsströme - Modellanalyse von Schocks auf den internationalen Handel“ von Lilli Koniordos (Q4) wurde ebenfalls in der Kategorie „Geo- und Raumwissenschaften“ mit dem Sonderpreis der hessischen Landesjury ausgezeichnet. Sie entwickelte ein numerisches Modell des internationalen Handels, um die Auswirkungen von Handelsschocks zu untersuchen.

Neben den Familien der Teilnehmer waren auch der Betreuer beider Arbeiten, Dr. Daniel Löb, sowie Dr. Mathias Schott als Vertreter der Schulleitung anwesend, um sie anzufeuern und ihre Erfolge zu feiern. Während Lilli und Moritz sich jetzt auf ihr in Kürze bevorstehendes Abitur konzentrieren, laufen am Gymnasium Michelstadt bereits die Vorbereitungen, um auch in den kommenden Jahren wieder Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in ihre Jungforscherkarriere zu begleiten.